Der Frühling naht und damit startet wieder die Fahrradsaison. Doch nicht nur das. Auch die Saison der Fahrraddiebe beginnt. Ein Leitfaden zum Schutz Ihres Bikes.

Mehr als 20.000 Fahrräder wurden 2020 in Österreich gestohlen. Das entspricht circa der gesamten Einwohnerzahl von Hallein, Kufstein oder Mödling. Das nur zum Vergleich, um eine Vorstellung zu haben, dass das ziemlich viel ist und jeden treffen kann. Jeden? Nicht unbedingt. Denn einerseits kann man sein Fahrrad gut schützen und andererseits im Falle eines Diebstahls die Chancen auf die Ausforschung der Täter massiv verbessern. Die Polizei ­hat im Rahmen der Präventions-Aktion GEMEINSAM.SICHER einen Leitfaden erarbeitet, wie man sein Fahrrad optimal schützt.

Fahrradpass
Holen Sie sich einen Fahrradpass von der nächsten Polizeidienststelle oder laden Sie diesen von der Seite des Kriminalamts bundeskriminalamt.at/bmi_documents/2464.pdf herunter. Er dient als ­Eigentumsnachweis und hilft der Exekutive bei Fahndungsmaßnahmen.

Sicherung gegen Diebstahl
Diese Tipps erschweren Langfingern den Diebstahl Ihres Bikes:

  • Im Freien das Fahrrad mit Rahmen und Hinterrad an einem fix verankerten Gegen­stand befestigen.
  • Das Fahrrad an frequentierten Plätzen abstellen, die bei Dunkelheit gut beleuchtet sind.
    Fahrräder, die immer am gleichen Ort abgestellt werden, könnten den Eindruck erwecken, dass sie keinen Besitzer mehr haben. Die Hemmschwelle für einen Diebstahl sinkt.
  • Fahrräder am Autodach oder Fahrradträger mit einem Spiralkabel am Rahmen, Vorder- und Hinterrad absperren.
  • Werkzeuge in der Satteltasche könnten Diebe zum Knacken der Sicherung verwenden. Also nicht zurücklassen.
  • Teure Komponenten (beispielsweise den Fahrradcomputer) abnehmen, bevor es Diebe tun.
  • Wertvolle Fahrräder, Rennräder und ­E-Bikes sollten nicht längere Zeit unbeaufsichtigt abgestellt werden.
  • Den Akku von E-Bikes nicht am Fahrrad lassen.
  • Bei Sicherungskabel sind Schlüssel sind sicherer als Zahlen­kombinationsschlösser.