Bei vielen ist vor Ostern der große Frühjahrsputz angesagt. Dieser ist allerdings gefährlich. Ein bisserl Dreck hingegen nicht.

Entscheiden Sie selbst. Was ist unangenehmer? Mit einer Gipshand in einer blitzsauberen Wohnung zu sitzen oder das Lurchknäuel in der Ecke bzw. die Regenflecken auf der Fensterscheibe? Die Frage ist durchaus berechtigt. Denn jedes Jahr verletzten sich 22.300 Personen bei Reinigungsarbeiten im Haushalt so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Allein 3.600 beim Frühjahrsputz in den Monaten März und April. Deswegen überhaupt nie zum Putzlappen zu greifen, ist allerdings auch keine Alternative. Sonst ­erstickt man irgendwann im Dreck.

Schlau Putzen
Die Lösung für dieses Spannungsfeld ist einfacher als man glaubt. Rund 38 Prozent der Putzunfälle passieren durch Hektik oder Unachtsamkeit. Die Ratschläge der Präventionsexperten des KfV: mehr Zeit einplanen, um keine Hektik zu haben, die anfallenden Aufgaben über das Jahr verteilen, anstatt alles auf einmal erledigen zu wollen, vor dem Putzen Stolperfallen wie Kabel oder rutschende Teppiche entfernen und natürlich niemals Tische, Sessel oder andere Wohngegenstände als Steighilfe verwenden. Optimale Sicherheit bietet nur eine Leiter mit rutschsicheren Standfüßen und Trittflächen.