Auch in der kalten Jahreszeit ist das Fahrrad oder E-Bike ein treuer Begleiter. Das gilt es zu beachten.

Weil es im Winter spät hell und zeitig dunkel wird, ist eine funktionierende Beleuchtung und vollständige Ausstattung besonders wichtig. Denn schlechte Sicht birgt ein erhöhtes Unfallrisiko. „Damit Lenker von Fahrrad und E-Bike besser sichtbar und damit sicherer unterwegs sind, sind sowohl eine vollständige, funktionierende Beleuchtung als auch der Einsatz von Reflektoren unerlässlich“, weiß ÖAMTC-Juristin Eva Unger. Sie kennt die Vorschriften: Fahrräder und E-Bikes müssen vorn mit einem weiß oder hellgelb leucht- enden, am Rad angebrachten Scheinwerfer ausgestattet sein, der die Fahrbahn mit ruhendem Licht beleuchtet. Hinten ist ein rotes Rücklicht Pflicht, das auch blinken und beispielsweise am Rucksack angebracht sein darf. Fahrräder und E-Bikes müssen außerdem mit Reflektoren ausgerüstet sein: vorne weiß, hinten rot, an den Pedalen nach vorn und hinten gerichtete Reflektoren, an den Rädern Katzenaugen oder alternativ Reifen mit reflektierenden Umrandungen bzw. Reflektorsticks.

Den Fahrradreifen muss im Winter weitaus mehr Beachtung geschenkt werden als im Sommer. Denn in der Materialzusammensetzung gibt es durchaus Unterschiede – neben speziellen Winterreifen gibt es auch Spikereifen. „Bei Fahrradreifen ist zwar keine Mindestprofiltiefe vorgeschrieben, dennoch ist es unverzichtbar, auf ausreichend Profil zu achten.

Und last, but not least: Neben der Außentemperatur gilt es auch auf den Fahrtwind zu achten. „Bei einer Temperatur von minus 5 Grad wirken 25 km/h, als hätte es draußen minus 12 Grad“, erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. „Neben einer passenden Jacke sind Handschuhe dringend angeraten. Andernfalls riskiert man, nicht mehr kontrolliert bremsen zu können.“